Zwei CDU-Politikerinnen haben die
Haltung der Bundesregierung in der Debatte über Kampfpanzer für die Ukraine scharf kritisiert. Die Verteidigungspolitikerin Serap Güler sagt der
Bild-Zeitung, die Regierung verschwende weiterhin wertvolle Zeit. "Wenn sich die SPD nicht weiter lächerlich machen will, sollte sie endlich ihrem eigenen Anspruch, Führungsnation zu sein, Rechnung tragen."
Die Abgeordnete Katja Leikert, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags, sagt der Zeitung, das
Kabinett wirke bei der Frage nach Panzerlieferungen "kopflos". "(Außenministerin Annalena) Baerbock sagt in Paris hü, danach in Brüssel hott. (Wirtschaftsminister Robert) Habeck stellt sich offen gegen die Linie des Kanzleramts. (Verteidigungsminister Boris) Pistorius will eine Liste anfertigen lassen, die schon lange vorliegt." Hier brauche es "wirklich mal Klarheit, und zwar dringend".