Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) spricht sich gegen mögliche Panzer-Lieferungen an die Ukraine aus. "Solidarität mit der Ukraine bedeutet nicht, immer mehr Waffen zu liefern, sondern vor allem, alles daranzusetzen, das Morden zu unterbrechen", sagte der Vorsitzende der deutschen Sektion der Organisation, Lars Pohlmeier, laut Mitteilung. "Mit jedem Kriegstag wächst das Risiko, dass sich der Krieg auf andere Staaten ausweitet oder Atombomben eingesetzt werden."
Russland müsse "als Sofortmaßnahme seine Bombardierung ziviler Ziele und Infrastruktur in der Ukraine einstellen". Statt der Debatte um die Lieferung westlicher Waffensysteme brauche es eine "diplomatische Kehrtwende", betonte Pohlmeier. Der Konflikt könne nur durch einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen gelöst werden.