Letztes Update:
20230114004210

23:03
13.01.2023
Mit einer zentralen Veranstaltung im Berliner Schloss Bellevue werden die Spitzen des deutschen Staates am 24. Februar an den russischen Angriff auf die Ukraine vor einem Jahr erinnern. Nach Angaben des Bundespräsidialamts vom Freitag will Deutschland damit Solidarität mit der Ukraine zeigen und den Freiheitskampf des ukrainischen Volkes würdigen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werde die Hauptrede halten. Zuerst hatte Der Spiegel von der Veranstaltung berichtet.
Zu dem Gedenken am Jahrestag des russischen Überfalls sind nach Angaben eines Sprechers die Spitzen aller fünf Verfassungsorgane eingeladen. Dazu gehören neben dem Bundespräsidenten und Kanzler Olaf Scholz (SPD) die Präsidenten von Bundestag, Bundesrat und Bundesverfassungsgericht - Bärbel Bas, Peter Tschentscher (beide SPD) und Stephan Harbarth. Eingebunden werden soll auch die Botschaft der Ukraine. Mit ihr liefen derzeit die Abstimmungen, sagt der Sprecher.

21:37
13.01.2023
Ungeachtet mehrerer russischer Siegesmeldungen zur ostukrainischen Kleinstadt Soledar hält der Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj daran fest, dass die Kämpfe um den Ort andauern. "Der harte Kampf um Donezk geht weiter", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. "Der Kampf um Bachmut und Soledar, um Kreminna, um andere Städte und Dörfer im Osten unseres Staates geht weiter."
Er richtete ein persönliches Dankeswort an die ukrainischen Truppen, die Soledar und Bachmut gegen russische Angriffe verteidigten. "Vielen Dank an die Kämpfer der Einheit 'Kraken' für entschlossene Aktionen zur Vernichtung des Feindes im Gebiet Soledar", sagte Selenskyj. In Bachmut wiederum würdigte er unter anderem die Internationale Legion, eine aus ausländischen Kämpfern zusammengewürfelte Truppe.

21:04
13.01.2023
Nach Medienberichten gibt es Hinweise auf einen bevorstehenden Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums. Die Bild-Zeitung, die Süddeutsche Zeitung und ntv berichten am Abend, Ministerin Christine Lambrecht (SPD) wolle zurücktreten. Aus dem Verteidigungsministerium gibt es dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bisher keine Bestätigung. Ein Sprecher erklärt, dies seien Gerüchte, die nicht kommentiert würden.
Allerdings erhielt die dpa von mehreren Seiten Hinweise darauf, dass Lambrecht in der kommenden Woche über das Amt entscheiden könnte.

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen