Letztes Update:
20230113053212

02:37
13.01.2023
Westliche Staaten sollten der Ukraine für ihren Abwehrkampf gegen Russland nach Ansicht des früheren Nato-Oberbefehlshabers James Stavridis neben Panzern auch Kampfflugzeuge liefern. "Ich denke schon, dass die Ukraine Kampfflugzeuge braucht", sagt der ehemalige US-Admiral am Donnerstag in der ZDF-Sendung maybrit illner.

Zum einen denke er an MiG-29-Kampfjets aus Polen, die die Ukrainer zu bedienen wüssten und die direkt geliefert werden könnten. "Die könnten dann unterstützt werden durch F-16 von den Vereinigten Staaten." Stavridis fügt hinzu, dass die Ausstattung mit F-16-Kampfjets mehr Zeit bräuchte, weil ukrainische Piloten dafür erst ausgebildet werden müssten. Die ukrainische Luftwaffe habe aber bereits tolle Arbeit geleistet, als es darum ging, die Bedienung anderer Systeme zu lernen.

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13.01.2023
Blick in die Presse: Die Frankfurter Rundschau schreibt zum Besuch von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) in Äthiopien:

Der zweitägige gemeinsame Besuch der deutschen Außenministerin Annalena Baerbock und ihrer französischen Amtskollegin Catherine Colonna ist nicht nur eine interessante Premiere, die europäische Geschlossenheit demonstrieren – oder angesichts des Zwists um die Panzerlieferungen an die Ukraine – erst wiederherstellen soll. Er ist auch ein Zeichen, dass die Alte Welt den Rest der Welt trotz des Ukraine-Kriegs nicht völlig aus dem Blick verloren hat. Zudem ist der Besuch ein Signal an die äthiopische Regierung, welche herausragende Bedeutung Europa den besorgniserregenden Vorgängen am Horn von Afrika zumisst. Alle drei Komponenten machen den deutsch-französischen Paarbesuch fast schon zu einem historischen Ereignis. 00:01
13.01.2023

22:22
12.01.2023
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seinen "diplomatischen Marathon" fortgesetzt. Mit einem Gespräch mit Kenias Staatschef William Ruto habe er diesen auch geografisch erweitert, sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. "Unsere Außenpolitik muss mit afrikanischen Partnern eine neue Ebene erreichen." Konkret sei die Schaffung sogenannter Food Hubs - Knotenpunkte für Lebensmittel - erörtert worden.
Afrika habe bereits erkannt, dass die Sicherheit verschiedener Nationen direkt von ukrainischen Lebensmittelexporten abhänge. "Und wir wollen dies auf der Ebene konkreter Institutionen, konkreter Objekte konsolidieren – Knotenpunkte, also konkrete Garantien für Lebensmittelstabilität, die ständig funktionieren und eine der neuen Grundlagen der Beziehungen zwischen der Ukraine und den Ländern Afrikas sein werden", so Selenskyj.

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