Letztes Update:
20230112135819

13:10
12.01.2023
Mit seinem Vorstoß zur Lieferung von Leopard-Kampfpanzern an die Ukraine will Polen nach Angaben eines Regierungssprechers andere Länder zum Handeln bewegen. Auf die Frage, warum Warschau als erstes seine Bereitschaft zur Übergabe von Kampfpanzern signalisiert habe, sagt Regierungssprecher Piotr Müller dem Sender TVP Info: "Weil wir bestimmte Verhaltensweisen erzwingen wollen. Wenn wir die Unabhängigkeit der Ukraine nicht verteidigen, sind wir das nächste Ziel." Polen wolle daher, dass sich die Ukraine selbst verteidigen kann, und dafür brauche sie Ausrüstung. "Diese Art von politischem Druck soll dazu führen, dass sich andere europäische Länder anschließen", sagt Müller.
Am Mittwoch hatte Polens Präsident Andrzej Duda nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Lwiw gesagt, sein Land habe bereits die Entscheidung getroffen, im Rahmen einer Koalition mit verbündeten Staaten den Ukrainern Leopard-Kampfpanzer für eine Kompanie zu überlassen. Nach Angaben eines polnischen Militärexperten umfasst der Begriff Kompanie 14 Kampfpanzer.

12:11
12.01.2023
Die Digitalbranche in Russland ist nach dem Angriff auf die Ukraine eingebrochen. Die Umsätze der russischen IT- und Telekommunikationsunternehmen sanken nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC um ein Viertel (25,1 Prozent). Der Digitalverband Bitkom veröffentlichte dazu aktuell die Analyse.
Vor dem Krieg galt die IT- und Telekommunikationsindustrie in Russland als ein aufstrebender Bereich. In den Vorjahren war der russische ITK-Markt regelmäßig stark gewachsen, 2021 sogar um fast 15 Prozent. Unternehmen wie der russische IT-Sicherheitskonzern Kaspersky waren auch international erfolgreich.

11:56
12.01.2023
Die für ihre Kritik am Ukraine-Krieg bekannt gewordene frühere russische Fernsehredakteurin Marina Owsjannikowa hat ein Buch geschrieben - es soll am 14. März auf Deutsch erscheinen. Das Werk heißt "Zwischen Gut und Böse. Wie ich mich endlich der Kreml-Propaganda entgegenstellte", wie der Langen Müller Verlag der Deutsche Presse-Agentur mitteilt. Das Bild der Russin war im März 2022 - kurz nach Ausbruch des Ukraine-Krieges - um die Welt gegangen. Mitten in den Nachrichten des russischen Staatsfernsehens löste sie einen Eklat aus. Sie protestierte im Studio mit dem Schild "No War!".

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