Russische und ukrainische Menschenrechtsvertreter sind in Ankara zu Gesprächen zusammengekommen. Man hoffe, dass am morgigen Donnerstag ein gemeinsamer Fahrplan etwa zur Evakuierung Verwundeter, Kinder oder Frauen aus den Konfliktgebieten vorgestellt werden könne, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu den türkischen Ombudsmann, der ebenfalls an den Gesprächen am Rande einer Menschenrechtskonferenz in der türkischen Hauptstadt teilnahm. Man wolle einen "humanitären Korridor" schaffen.
Dmytro Lubinets, Ombudsmann für Menschenrechte des ukrainischen Parlaments, twittert, bei den Gesprächen seien "humanitäre Probleme und die Bereitstellung von Menschenrechtshilfe" diskutiert worden. Für Russland nahm die Hochkommissarin für Menschenrechte, Tatiana Moskalkova, an dem Treffen teil. Man halte weiter Kontakt mit der ukrainischen Seite, hieß es von ihr.