Die Explosion einer Gasleitung im von Russland annektierten Gebiet Luhansk in der Ukraine ist nach Angaben der Besatzer auf Sabotage zurückzuführen. "Zum vorläufigen Grund: Wegen der Sprengung der Erdgasfernleitung mit 300 Millimeter Durchmesser am offenen Übergang über den Fluss Suchaja ist für 13.315 Kunden in 9 Ortschaften die Gasversorgung ausgefallen", teilt der Zivilschutz der russischen Besatzungsmacht im Gebiet Luhansk in sozialen Netzwerken mit. In Luhansk herrscht derzeit starker Frost.
Die Explosion ereignete sich bereits in der Nacht. Das Feuer konnte erst am Morgen gelöscht werden. Tote und Verletzte gibt es nicht. Angriffe auf die soziale Infrastruktur der Gegenseite haben sich im Ukraine-Krieg seit dem Herbst deutlich verstärkt. Vor allem die russischen Angreifer haben die Energieinfrastruktur der Ukraine ins Visier genommen.