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20221231171915

07:20
31.12.2022
Für Deutschland und Europa "geht ein schweres Jahr zu Ende", sagt der Kanzler in seiner Neujahrsansprache. "In keinem Jahresrückblick fehlen die Bilder des 24. Februar, als im Morgengrauen die ersten russischen Raketen in Kiew, Charkiw, Odessa und anderen ukrainischen Städten einschlugen. Putin führt einen imperialistischen Angriffskrieg, mitten in Europa." Diese Zeitenwende sei eine harte Probe und viele Menschen machten sich Sorgen wegen des Kriegs.

"Wir fühlen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern, die selbst an Tagen wie heute keine Ruhe haben vor den russischen Bomben und Raketen", sagte Scholz. "Und wir alle spüren die Folgen dieses Kriegs auch in unserem Alltag: beim Einkaufen im Supermarkt, an der Tankstelle oder wenn wir die Strom- oder Gasrechnung bezahlen."
Doch handele die Geschichte dieses Jahres nicht allein von Krieg, Leid und Sorge. So habe Putin die Ukraine nicht in wenigen Tagen überrannt, wie er geplant habe. Tapfer verteidigten die Ukrainerinnen und Ukrainer ihre Heimat - auch dank deutscher Hilfe. Scholz sichert zu, die Ukraine weiter zu unterstützen.

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05:19
31.12.2022
Vertreter der Gymnasien fordern wegen der vielen aufgenommenen ukrainischen Schülerinnen und Schüler zusätzliche Unterstützung. Ressourcen müssten dringend schneller bereitgestellt werden, sagte der Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien, Arnd Niedermöller, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir können nicht anderthalb Jahre warten, bis die neuen Schülerzahlen in der Statistik auftauchen und wir mehr Lehrkräfte einstellen können." Die Lehrkräfte stellten sich ihren Aufgaben mit voller Hingabe und seien am Limit, sagt Susanne Lin-Klitzing, die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, der die Gymnasiallehrkräfte vertritt.
Beide Verbände haben gemeinsam Schulleitungen von mehr als 350 Gymnasien in acht Bundesländern befragt. Die Umfrage macht deutlich, dass viele Schulen angesichts der Lage mit knappen Ressourcen zu kämpfen haben.

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