Litauen rüstet vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter auf: Zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten der eigenen Streitkräfte wird das baltische EU- und Nato-Land 18 französische Radhaubitzen vom Typ Caesar Mark II beziehen. Dies vereinbarte Verteidigungsminister Arvydas Anusauskas bei einem Besuch in Paris mit seinem französischen Kollegen Sébastien Lecornu. Litauen schließe sich dazu dem Entwicklungsprogramm für die Artilleriegeschütze an, wie das Verteidigungsministerium in Vilnius mitteilt.
Die auf Lastwagen montierten Geschützes mit einem Kaliber von 155 Millimeter sollen ältere Haubitzen mit geringerer Reichweite ersetzen und bis 2027 an Litauen ausgeliefert werden. Der Baltenstaat wird den Angaben zufolge zwischen 110 und 150 Millionen Euro für die Beschaffung des sich noch in Entwicklung befindlichen Waffensystems aufwenden.