Letztes Update:
20221224020131

12:27
23.12.2022
Nach dem Debakel um den kürzlichen Serienausfall des in Deutschland entwickelten Schützenpanzers Puma, der weiter gravierende Mängel aufweist, möchte Bundesverteidigungsministerin Christina Lambrecht keine deutschen Sonderlösungen. "Ich möchte Lösungen, die für die Bundeswehr die richtigen sind", sagt sie der Welt am Sonntag. Sie sei davon überzeugt, dass die Zukunft der deutschen Rüstung in gemeinsamen Projekten liege und nicht in rein nationalen Entwicklungen. Deshalb wolle man etwa auch das Kampfflugzeug der nächsten Generation auf europäischer Ebene entwickeln.
Für einen Ersatz für die in die Ukraine geschickten Panzerhaubitzen 2000 sei man im Gespräch mit der Industrie. "Dass wir einen Ersatz brauchen, ist klar." Es gebe die Frage, ob man genau diese Systeme wieder kaufen wolle oder es nicht bessere gäbe. Sollten Weiterentwicklungen dazu führen, dass alles immer anfälliger werde, dann setze sie eher auf Bewährtes, so Lambrecht.

11:39
23.12.2022
Der Kreml sieht nach eigenen Angaben trotz westlicher Waffenlieferungen Fortschritte bei der "Entmilitarisierung" der Ukraine. "Man kann feststellen, dass es hier ein wesentliches Vorankommen auf dem Weg der Entmilitarisierung gibt", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. Die Zerstörung von Waffen in der Ukraine hatte Kremlchef Putin zu Beginn des Krieges am 24. Februar als ein zentrales Ziel genannt. 
Gestern hatte Putin gesagt, dass das militärische Potenzial der Ukraine und auch die von europäischen Staaten geleisteten Lieferungen von Waffen aus Sowjetzeiten fast erschöpft seien. Zur Übergabe des Patriot-Flugabwehrsystems der USA an die Ukraine meinte er, dass dadurch der Krieg in die Länge gezogen werde. Zugleich bezeichnete er die Waffen als alt. Er meinte, dass Russland die Flugabwehr überwinden könne. "Es findet sich immer ein Gegengift", sagte er.

11:17
23.12.2022
Die Chronologie des Ukraine-Krieges auf einen Blick:

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