Letztes Update:
20221211003250

23:22
10.12.2022
Die Bürgerrechtlerinnen Irina Scherbakowa aus Russland und Olga Karatch aus Belarus sind mit dem Menschenrechtspreis der Stadt Weimar ausgezeichnet worden. Scherbakowa, Gründungsmitglied der in Russland verbotenen Menschenrechtsorganisation "Memorial", konnte nach Angaben der Stadt am Samstagabend nicht selbst dabei sei, weil sie in Oslo den Friedensnobelpreis für Memorial entgegennahm.
Die 73 Jahre alte Germanistin engagiert sich seit Jahren für Menschenrechte in ihrer Heimat Russland. Seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine lebt sie in Deutschland. Auch Olga Karatch, die wegen ihres Engagements in Belarus mehrfach verhaftet worden war, konnte in ihrer Heimat nicht bleiben. Sie hat die Menschenrechtsorganisation "Nash Dom - Unser Haus" ins Leben gerufen.

21:54
10.12.2022
Nach den jüngsten russischen Drohnenangriffen auf die südukrainische Hafenstadt Odessa ist die Stromversorgung weitgehend zusammengebrochen. "Odessa und fast die gesamte Oblast bleiben ohne Licht", heißt es in einer vom Stromversorger verbreiteten Mitteilung.
Die Reparatur des schwer beschädigten Stromnetzes könnte länger dauern. "Es geht nicht um Tage oder Wochen, vielmehr werden zwei bis drei Monate nicht ausgeschlossen", zitierte die Staatsagentur Unian weiter aus der Mitteilung. Den Bewohnern wird empfohlen, nach Möglichkeit die Stadt vorübergehend zu verlassen.

21:02
10.12.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj würdigt die Verleihung des Friedensnobelpreises unter anderem an die Menschenrechtsorganisation seiner Landsfrau Olexandra Matwijtschuk als besonderes Ereignis. "In diesem Jahr wurde zum ersten Mal die Sprache der Ukraine, unsere ukrainische Sprache, bei der Zeremonie gehört - dank des Zentrums für bürgerliche Freiheiten und seiner Leiterin, Frau Matwijtschuk, die mit dem Friedenspreis ausgezeichnet wurde", sagt Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. "Ich gratuliere Frau Olexandra, ihren Kollegen und allen ukrainischen Menschenrechtsverteidigern zu dieser Anerkennung."

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen