Russland will die Preisobergrenze des Westens auf sein Öl von 60 Dollar je Barrel nicht hinnehmen und hat mit Gegenmaßnahmen gedroht. Russland sehe das Instrument als nicht marktwirtschaftlich an und werde einen Mechanismus entwickeln, um die Anwendung der Obergrenze zu verbieten, so der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak im Moskauer Staatsfernsehen. Details nannte er nicht.
Allerdings sagte Nowak, dass die Energiegroßmacht bereit sei, ihre Erdölförderung zurückzufahren, wenn die Länder diese Obergrenze anwenden wollten. Der Ölmarkt sei heute wieder in einem besseren Zustand als vor zwei Monaten, meinte Nowak.