Wegen einer
verdächtigen Postsendung ist das ukrainische Konsult im tschechischen Brünn (Brno) von der Polizei abgesperrt worden. Die Sendung ähnele vom Typ her den jüngsten Briefbomben-Funden in Spanien und werde nun mit einem Röntgengerät untersucht, teilte ein Polizeisprecher bei Twitter mit. Die Mitarbeiter des Konsulats wurden demnach in Sicherheit gebracht. Auch die nähere Umgebung und ein benachbarter Kindergarten seien geräumt worden.
Die tschechische Polizei rief die Mitarbeiter aller Konsulate und Botschaften sowie Rüstungsfirmen in dem Nato- und EU-Mitgliedstaat zu
äußerster Vorsicht im Umgang mit Postsendungen auf.