Nach der Explosion einer Briefbombe
in der Botschaft der Ukraine in Madrid mit einem Leichtverletzten gibt auch die spanische Regierung den Erhalt einer gefährlichen Sendung bekannt. Eine Briefbombe, die
an Ministerpräsident Pedro Sánchez gerichtet war, sei bereits am 24. November eingegangen und unschädlich gemacht worden, teilt das Innenministerium mit. Zudem sei eine ähnliche Sendung am späten Abend bei dem
Waffenproduzenten Instalaza in Saragossa eingegangen. Das Unternehmen produziert
Kriegswaffen, die Spanien an die Ukraine geliefert hat.
Eine vierte verdächtige Sendung sei am frühen Morgen in der
Luftwaffenbasis Torrejón bei Madrid abgefangen worden. Von dort aus starten Militärmaschinen
mit Nachschub für die Ukraine. Die spanischen Behörden schlossen nicht aus, dass alle vier Sendungen mit dem
Krieg in der Ukraine in Zusammenhang stehen könnten.