Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping warnt erneut vor einer
Eskalation und Ausweitung des Ukraine-Konflikts. Bei einem Treffen mit EU-Ratspräsident Charles Michel in Peking, sagt Xi Jinping nach Angaben des Staatsfernsehens, auch müssten die Nebenwirkungen des Kriegs kontrolliert werden. Friedensgespräche seien notwendig.
China unterstütze die Europäische Union, ihre Vermittlung zu verstärken und die Schaffung einer ausgewogenen Sicherheitsarchitektur in Europa anzuführen. China wolle weiter eine "
konstruktive Rolle auf seine eigene Weise" spielen.
Nach europäischen Angaben bekräftigen Xi Jinping und Michel in dem Gespräch, dass "
atomare Drohungen unverantwortlich und hochgefährlich" seien. Der Ratspräsident sagt, dass die Europäische Union auf China als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat setze, auf Russland einzuwirken, die UN-Charta zu respektieren und dazu beizutragen, "Russlands brutale Zerstörung und Besetzung zu beenden", wie ein EU-Sprecher sagte. Michel nannte den Krieg Russlands "
nicht gerechtfertigt und nicht provoziert".