Letztes Update:
20221201111341

10:30
01.12.2022
Das Spendenvolumen von Privatleuten in Deutschland ist auch dank der großen Hilfsbereitschaft für Menschen aus der Ukraine in den ersten drei Quartalen 2022 stabil geblieben. Von Januar bis September gaben Deutsche ab zehn Jahren rund 3,8 Milliarden Euro für wohltätige Zwecke. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Deutschen Spendenrates hervor. In diesem Jahr habe der Krieg in der Ukraine einen "enormen Sonder-Effekt" auf das Spendenverhalten gehabt, sagt Spendenrats-Geschäftsführer Max Mälzer.

10:10
01.12.2022
Russland kritisiert die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und insbesondere deren Beobachter im Osten der Ukraine als parteiisch. "Geist und Wortlaut der OSZE-Charta sind zerstört", sagt Außenminister Sergej Lawrow bei einer im Fernsehen übertragenen Pressekonferenz. Nach Angaben Lawrows hatten die im Gebiet Donezk stationierten OSZE-Beobachter vor Ausbruch des Kriegs die zunehmenden Angriffe der ukrainischen Armee auf die von Moskau unterstützten Separatisten im Osten der Ukraine ignoriert und ihr teilweise sogar geholfen.
Die Kritik Lawrows geht noch weiter. Der russische Chefdiplomat klagt, dass die OSZE vom Westen dominiert werde und damit ihre eigene Bedeutung als Vermittler verloren habe. Polen "gräbt schon das ganze Jahr ein Grab" für die Organisation, sagt er. 

09:32
01.12.2022
Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping warnt erneut vor einer Eskalation und Ausweitung des Ukraine-Konflikts. Bei einem Treffen mit EU-Ratspräsident Charles Michel in Peking, sagt Xi Jinping nach Angaben des Staatsfernsehens, auch müssten die Nebenwirkungen des Kriegs kontrolliert werden. Friedensgespräche seien notwendig. China unterstütze die Europäische Union, ihre Vermittlung zu verstärken und die Schaffung einer ausgewogenen Sicherheitsarchitektur in Europa anzuführen. China wolle weiter eine "konstruktive Rolle auf seine eigene Weise" spielen. 
Nach europäischen Angaben bekräftigen Xi Jinping und Michel in dem Gespräch, dass "atomare Drohungen unverantwortlich und hochgefährlich" seien. Der Ratspräsident sagt, dass die Europäische Union auf China als ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat setze, auf Russland einzuwirken, die UN-Charta zu respektieren und dazu beizutragen, "Russlands brutale Zerstörung und Besetzung zu beenden", wie ein EU-Sprecher sagte. Michel nannte den Krieg Russlands "nicht gerechtfertigt und nicht provoziert". 

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