Letztes Update:
20221125153227

15:18
25.11.2022
Das Parlament des EU- und Nato-Mitglieds Bulgarien ratifiziert einen Kaufvertrag für weitere acht US-Kampfjets vom Typ F-16. Die neuen Maschinen sollen die veralteten MiG-29 aus Sowjetzeiten ersetzen. Für den Deal im Wert von knapp 1,3 Milliarden US-Dollar (etwa 1,25 Mrd. Euro), der auch zusätzliche Leistungen umfasst, stimmte eine Mehrheit aus Parteien mit euro-atlantischer Ausrichtung. Dem Kauf weiterer US-Kampfjets widersetzten sich die Russland-freundlichen Sozialisten und die offen prorussiche Partei Wasraschdane (Wiedergeburt).

15:06
25.11.2022
Das UN-Menschenrechtsbüro hält vor kurzem aus Makijiwka in der Ukraine aufgetauchte Videos mit toten russischen Soldaten für höchstwahrscheinlich authentisch. Das habe eine Analyse der Expertinnen und Experten der UN-Menschenrechtsmission vor Ort ergeben, teilt der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, mit. Was genau passiert sei, müsse untersucht und die für den Vorfall Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. 
Die Videos waren in der vergangenen Woche in sozialen Netzwerken aufgetaucht. Sie zeigen, wie sich mehrere russische Soldaten – von Ukrainern bewacht – auf den Boden legen. Dann sind Schüsse zu hören. Eine weitere Aufnahme zeigt knapp ein Dutzend Leichen. 

14:09
25.11.2022
Mehr als neun Monate nach dem Beginn des von ihm angeordneten Angriffskriegs gegen die Ukraine trifft Kremlchef Wladimir Putin Mütter getöteter Soldaten. Staatliche russische Medien veröffentlichten ein kurzes Video, das zeigt, wie Putin mehr als ein Dutzend ausgewählter Frauen in seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo im Moskauer Gebiet empfängt und ihnen Kaffeetässchen reicht.
"Ich möchte, dass Sie wissen, dass wir diesen Schmerz mit Ihnen teilen, und dass wir natürlich alles dafür tun werden, damit Sie sich nicht vergessen fühlen", sagt Putin laut Agentur Interfax bei dem Treffen. "Wir tun alles uns Mögliche dafür, dass Sie eine Schulter an Ihrer Seite spüren." 

13:54
25.11.2022
Nach Ansicht von Polens Präsident Andrzej Duda soll Deutschland entscheiden, ob die Patriot-Flugabwehrsysteme auf polnischem Gebiet oder in der Ukraine aufgestellt werden. "Aus militärischer Sicht wäre es auch für den Schutz des polnischen Territoriums am besten, wenn diese Raketen sich in gewisser Entfernung von der polnischen Grenze auf dem Gebiet der Ukraine befinden würden", sagt Duda. Dann könnte die Flugabwehr am wirkungsvollsten beide Länder schützen. "Aber die Entscheidung über die Stationierung liegt bei dem Land, das über dieses System verfügt, also bei der deutschen Seite", so Duda weiter.
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) hatte auf den Vorschlag Polens zurückhaltend reagiert, die Systeme in der Ukraine zu stationieren. Die Patriots seien Bestandteil der integrierten Luftverteidigung der Nato und für Nato-Gebiet vorgesehen, sagte sie am Donnerstag. Ein Einsatz außerhalb des Bündnisses müsse mit den Alliierten besprochen werden.

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