Letztes Update:
20221125122007

11:49
25.11.2022
Neun Monate nach dem russischen Überfall auf die Ukraine versichert Bundeskanzler Olaf Scholz, das angegriffene Land zu unterstützen, solange dies notwendig ist. "Die Ukraine kann sich darauf verlassen, dass wir sie weiterhin umfangreich finanziell, humanitär und auch mit Waffen unterstützen werden, und zwar solange, wie es nötig sein wird", sagt der SPD-Politiker in einem Interview des Magazins "Focus". Deutschland zähle zu den Ländern, die der Ukraine am stärksten helfen. Das gelte auch für Waffenlieferungen.
Scholz will nicht spekulieren, wie lange der Krieg noch dauern wird, betont aber: "Russland darf diesen Krieg nicht gewinnen." Und es dürfe keinen Einsatz von Nuklearwaffen geben, das habe die internationale Staatengemeinschaft unmissverständlich deutlich gemacht.

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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg über die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine

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25.11.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigt sich erschüttert über die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine und übt scharfe Kritik am Kurs von Kremlchef Wladimir Putin. "Präsident Putin scheitert in der Ukraine - und er reagiert mit noch mehr Brutalität", sagt der Norweger bei einer Pressekonferenz in Brüssel. Wellen gezielter Raketenangriffe auf Städte und die zivile Infrastruktur nähmen den Ukrainern nun Wärme, Licht und Nahrung.
Deutschland und die anderen 29 Bündnisstaaten fordert Stoltenberg erneut zu weiterer Hilfe für die Ukraine auf. "Es wird keinen dauerhaften Frieden geben, wenn der Aggressor gewinnt", sagt er. Die Chancen für eine friedliche Lösung könnten am besten dadurch erhöht werden, dass die Ukraine unterstützt werde. "Die meisten Kriege enden mit Verhandlungen - aber was am Verhandlungstisch geschieht, hängt davon ab, was auf dem Schlachtfeld passiert", erklärt er.

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