Letztes Update:
20221124020035
Nach demütigenden Rückschlägen auf dem Schlachtfeld versucht Russland, Millionen Menschen abseits der Front das Leben zur Hölle zu machen und Kiew auf diese Weise zu zwingen, um Frieden zu bitten. Dass die enorme Widerstandsfähigkeit der Ukrainer gebrochen wird, ist unwahrscheinlich. Die Energieversorgungsunternehmen haben mit Reparaturen und Improvisationen beeindruckende Arbeit geleistet, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Viele Bürger sind jedoch mehrere Stunden am Tag ohne Strom, und wenn die Schäden ein bestimmtes Maß überschreiten, könnten die Systeme zusammenbrechen. Die Gefahr einer neuen humanitären Krise ist real. (...) 11:24
23.11.2022
Die Londoner Financial Times kommentiert den Kriegsverlauf in der Ukraine.

09:33
23.11.2022
Kremlchef Putin spricht sich für eine Ausfuhr von russischem Dünger über den ukrainischen Schwarzmeerhafen Odessa aus. "Wir arbeiten mit den UN daran, mit den Kollegen aus der Organisation.(...) Sie kennen meine Position, ich bin nicht dagegen", so der 70-Jährige der Nachrichtenagentur Interfax zufolge bei einem Treffen mit dem Chef des Düngemittelproduzenten Uralchem, Dmitri Maseppin. Dieser hatte ihn gebeten, den Export von Ammoniak über Odessa wieder aufzunehmen. Seit Sowjetzeiten gibt es eine Ammoniakleitung vom russischen Toljatti nach Odessa.

08:46
23.11.2022
Großbritannien unterstützt die Ukraine erstmals mit Hubschraubern. Wie der Sender BBC berichtet, soll Kiew insgesamt drei Maschinen vom Typ Sea King bekommen. Der erste Helikopter sei bereits in der Ukraine angekommen.
Britische Spezialisten hätten ihre ukrainischen Kameraden in den vergangenen Wochen in Großbritannien dafür ausgebildet. Sowohl die britische Luftwaffe als auch die Marine hatten Sea Kings eingesetzt, aber 2018 außer Dienst gestellt. Die Hubschrauber können für die U-Boot-Abwehr und für Such- und Rettungsmissionen genutzt werden.

07:48
23.11.2022
Russland setzt im Krieg gegen die Ukraine nach britischer Einschätzung verstärkt auf iranische Drohnen. Damit wolle Russland seinen Mangel an Marschflugkörpern ausgleichen, teilt das Verteidigungsministerium in London unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse mit. Seit September hätten russische Truppen Hunderte Flugkörper gegen die Ukraine eingesetzt, darunter auch sogenannte Kamikaze-Drohnen. "Aber der Ansatz hatte nur begrenzten Erfolg", heißt es. Die meisten Drohnen seien von der ukrainischen Flugabwehr ausgeschaltet worden.
Ziele der Drohnenangriffe seien vor allem taktische militärische Objekte sowie das ukrainische Stromnetz gewesen, teilt das britische Ministerium weiter mit. Zuletzt hätten die russischen Kommandeure aber verlangt, dass die iranischen Drohnen medizinische Einrichtungen ins Visier nehmen und mit Lenkmunition angreifen.

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