Nach ihrem
Rückzug auf das Ostufer des Flusses Dnipro bei Cherson in der Südukraine
bauen russische Soldaten dort nach Angaben aus Kiew
neue Abwehrstellungen aus. Gleichzeitig seien sie etwa im Bezirk Kachowka vermehrt dazu übergegangen,
Fortbewegungsmittel der Zivilbevölkerung zu
stehlen, teilte der ukrainische Generalstab in Kiew mit. "Sie stehlen der Bevölkerung ihre Privatautos, Motorräder und sogar Fahrräder", hieß es in der Mitteilung.
Derartige
Raubzüge in besetzten Gebieten seien
meist Vorboten weiterer Rückzüge der Truppen. Schon beim Abzug russischer Einheiten aus Isjum in der Region Charkiw im Osten der Ukraine hätten sich die Besatzer an den Fahrrädern der Bevölkerung "bedient", da ihnen der Treibstoff für ihre Fahrzeuge ausgegangen sei, hieß es weiter.