Anlässlich des anstehenden internationalen Tags der Kinderrechte am 20. November macht die Uno-Flüchtlingshilfe auf die Notlage von Kindern auf der Flucht aufmerksam. "Kinder sind die Hauptleidtragenden der Gewalt, sie werden traumatisiert und ihrer Zukunft beraubt", teilte der Geschäftsführer der Flüchtlingshilfe, Peter Ruhenstroth-Bauer, mit. Man müsse sie vor Missbrauch und Ausbeutung schützen und ihnen eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben in Sicherheit geben, hieß es weiter.
Aufgrund des Ukraine-Kriegs habe die Zahl der weltweiten Flüchtlinge die Marke von 100 Millionen überschritten. Kinder seien überproportional von Flucht und Vertreibung betroffen: 30 Prozent der Weltbevölkerung seien Kinder, sie stellten aber 42 Prozent aller Flüchtlinge und Vertriebenen, hieß es weiter. Nach UN-Schätzungen kamen zwischen 2018 und 2021 mehr als 1,5 Millionen Kinder als Flüchtlinge zur Welt - das sind etwa 380.000 Kinder pro Jahr.