Letztes Update:
20221118141121

12:32
18.11.2022
UPDATE | Eine erste Lieferung aus den in europäischen Häfen blockierten russischen Düngemitteln soll kommende Woche nach Malawi gebracht werden. Das sagte die Generalsekretärin der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (Unctad), Rebeca Grynspan, in Genf. Das Schiff solle nach derzeitigen Planungen am 21. November auslaufen. Das UN-Welternährungsprogramm (WFP) koordiniert den Transport. Russland gebe diese Düngemittel als Spende ab, sagte Grynspan. 
Das Schiff soll nach früheren Angaben 20.000 Tonnen Düngemittel in Rotterdam laden. Die Entladung ist in einem Hafen von Mosambik an der Südostküste Afrikas vorgesehen. Von dort aus wird der Dünger über Land in den Binnenstaat Malawi gebracht. In den europäischen Häfen hätten sich insgesamt 300.000 Tonnen russische Düngemittel angehäuft, so Grynspan. Die Ausfuhr war unter anderem wegen der internationalen Sanktionen nicht möglich, die nach dem russischen Angriff auf die Ukraine verhängt worden waren. 

12:07
18.11.2022
Nach dem tödlichen Raketeneinschlag auf polnischem Staatsgebiet rechnet Polens Präsident Andrzej Duda mit weiteren Vorfällen dieser Art. "Leider müssen wir in gewissem Sinne darauf vorbereitet sein, dass sich Unfälle als Folge des Krieges an unserer Grenze wiederholen können", sagte Duda in der ostpolnischen Stadt Rzeszow.
Zwar werde Polen alles tun, um sicherzustellen, dass dies nicht passiere. Doch leider sei es unmöglich, sich vor so einem Ereignis wie dem Raketeneinschlag zu schützen, sagte Duda weiter. Militärexperten hätten ihm erklärt, dass kein Raketenabwehrsystem in der Lage gewesen wäre, dieses Geschoss auf polnischem Hoheitsgebiet abzufangen, da dafür die Zeit nicht ausgereicht hätte.

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11:52
18.11.2022
Litauen unterstützt die von Russland angegriffene Ukraine mit Anlagen und Ausrüstung beim Wiederaufbau von zerstörter Energieinfrastruktur. Nach Angaben des Energieministeriums in Vilnius wurden von Firmen und Organisationen des litauischen Energiesektors seit Kriegsbeginn am 24. Februar bisher Sachmittel im Wert von drei Millionen Euro an Kiew übergeben. Darunter seien Stromgeneratoren, Kraftstoff und Transformatoren sowie Ausrüstungen für die Reparatur von Umspannwerken und Gasleitungen gewesen. Weitere Unterstützung im Wert von zwei Millionen Euro soll in Kürze folgen, teilte das Ministerium des baltischen EU- und Nato-Landes mit.

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