Letztes Update:
20221028125739

12:24
28.10.2022
Die russische Wirtschaft wird 2022 nach Einschätzung der Zentralbank trotz Sanktionen weniger stark schrumpfen als prognostiziert. Der Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werde in diesem Jahr bei 3,0 bis 3,5 Prozent liegen, teilte die Bank in Moskau mit. Bislang war die Bank in ihren Prognosen von einem Rückgang zwischen vier und sechs Prozent ausgegangen.
Für das kommende Jahr sei immer noch ein Rückgang des BIP zwischen ein und vier Prozent zu erwarten. Doch werde die russische Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2023 wieder wachsen. Für 2024 und 2025 rechne die Zentralbank jeweils mit einem Wirtschaftswachstum zwischen 1,5 und 2,5 Prozent. Die Wirtschaft des flächengrößten Landes der Welt leidet unter den westlichen Sanktionen wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

11:45
28.10.2022
Bei einer Militärparade zum Nationalfeiertag hat Griechenland die ersten aus Deutschland gelieferten Schützenpanzer präsentiert. Die Parade in der Hafenstadt Thessaloniki wurde vom staatlichen Fernsehsender ERT übertragen. Seit Mitte Oktober sind im Rahmen eines Ringtauschs in Griechenland zehn Schützenpanzer vom Typ Marder 1A3 angekommen.
Dafür liefert Athen an die Ukraine Schützenpanzer sowjetischer Bauart des Typs BMP-1. Die Idee des Ringtauschs entstand kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar. Die ukrainischen Streitkräfte sollten dadurch so schnell wie möglich mit sowjetischen Systemen versorgt werden, für die sie keine zusätzliche Ausbildung benötigen.

10:10
28.10.2022
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Menschen in Deutschland auf eine schwierige Zukunft als Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine eingestimmt. "Es kommen härtere Jahre, raue Jahre auf uns zu", sagt er in einer Grundsatzrede in Berlin. "Die Friedensdividende ist aufgezehrt. Es beginnt für Deutschland eine Epoche im Gegenwind." Zugleich beschwor Steinmeier den "Widerstandsgeist" der Deutschen.
Das Land befinde sich in der tiefsten Krise seit der Wiedervereinigung, so Steinmeier. Man müsse nun den Blick schärfen für das, was in dieser Situation verlangt sei. "Dann müssen wir dieser neuen Zeit nicht angstvoll oder gar wehrlos entgegensehen."

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