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23:01
25.10.2022
30 Abgeordnete aus der demokratischen Partei von US-Präsident Joe Biden haben ihren Brief zurückgezogen, in dem sie direkte Verhandlungen der USA mit Russland für ein rascheres Ende des Krieges anregten. Das Schreiben sei bereits vor Monaten verfasst und von Mitarbeitern ohne Freigabe verschickt worden, erklärt die Abgeordnete Pramila Jayapal.
Der Zeitpunkt sei ungünstig, da erst kürzlich die Republikaner im Repräsentantenhaus signalisiert hatten, im Falle ihres Wahlsiegs im November auf die Bremse bei den Ukraine-Hilfen treten zu wollen, schreibt sie. Das sei nicht die Position der Demokraten - habe aber unglücklicherweise danach ausgesehen. Deshalb ziehe man das Schreiben zurück.

22:08
25.10.2022
An seinem ersten Abend als britischer Premierminister vereinbart Rishi Sunak mit den Präsidenten der USA und der Ukraine eine enge Zusammenarbeit. Sunak telefonierte erst mit Wolodymyr Selenskyj und sicherte ihm weitere Unterstützung zu, dann mit US-Präsident Biden. Man habe die enge Verbindung der USA und Großbritannien betont und eine enge weitere Kooperation unter anderem in der Sicherheitspolitik vereinbart, heißt es nach dem Telefonat aus der Downing Street.

21:47
25.10.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dankt Deutschland für die Hilfe. "Wir werden die Zusammenarbeit mit Deutschland verstärken", sagt der 44-Jährige in seiner Videoansprache. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe während seiner Visite Unterschlupf im Luftschutzbunker suchen müssen und dabei am eigenen Leib die Bedeutung einer funktionierenden Luftabwehr erfahren. Das deutsche Luftabwehrsystem Iris-T sei hocheffizient, lobt Selenskyj. "Wir warten auf mehr Systeme davon." Er dankt Steinmeier zudem dafür, dass er die Schirmherrschaft über Städtepartnerschaften zwischen Deutschland und der Ukraine übernommen habe.
Einen Appell richtete Selenskyj derweil an die israelische Führung, die zwar den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verurteilt hat, sich aber aus eigenen Sicherheitsinteressen weder an den Sanktionen gegen Moskau beteiligt, noch Kiew Waffen liefert. "Je früher dank des ukrainischen Siegs Frieden in unserem Land erreicht wird, desto weniger Böses wird Russland in andere Regionen bringen können, den Nahen Osten, wo es mit dem Iran paktiert, eingeschlossen." 

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