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19:27
11.10.2022
Der japanische Autohersteller Nissan hat vor dem Hintergrund des russischen Angriffs auf die Ukraine seine Beteiligungen in Russland für den symbolischen Preis von einem Rubel abgegeben. "Im Zuge der Verhandlungen ist es gelungen, ein Format zu finden, bei dem das Unternehmen seine Betriebsfähigkeit wahrt: die Kernkompetenzen, der Produktionszyklus und die Arbeitsplätze bleiben erhalten - und das sind immerhin 2000 Mitarbeiter des Unternehmens", sagt Russlands Industrieminister Denis Manturow.
Die Anteile gehen an ein staatliches Institut. Nissan erhält ein sechs Jahre gültiges Rückkaufsrecht. Der wertvollste Besitz des Unternehmens in Russland ist ein Autowerk in St. Petersburg mit einer Kapazität von rund 100.000 Fahrzeugen pro Jahr.

19:09
11.10.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg droht Russland für den Fall des Einsatzes von Atomwaffen im Ukraine-Krieg erneut mit Konsequenzen. "Wenn Russland Atomwaffen einsetzt, wird das verschiedene Konsequenzen haben, auch beim Gebrauch kleinerer atomarer Waffen", sagte der Norweger dem Nachrichtenportal "ZDFheute.de" (Dienstag) vor dem Treffen der Verteidigungsminister der 30 Nato-Staaten am Mittwoch in Brüssel. Er wolle nicht zu sehr ins Detail gehen. "Das Wichtigste ist, zu verhindern, dass dies geschieht." Gleichwohl bezeichnete Stoltenberg das Risiko eines Einsatzes von Atomwaffen durch Russland als nach wie vor gering.

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