Nach den Explosionen an den
Nord-Stream-Gasröhren in der Ostsee
ermittelt nun die Bundesanwaltschaft, wie ein Sprecher der Behörde in Karlsruhe mitteilt. Es stehe der Verdacht "der vorsätzlichen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion" sowie der
"verfassungsfeindlichen Sabotage" im Raum, wie es weiter heißt. Das Verfahren
richte sich gegen Unbekannt. Mit den weiteren Ermittlungen seien das Bundeskriminalamt und die Bundespolizei beauftragt worden.
Nach den Detonationen Ende September waren aus mehreren Lecks an den beiden Pipelines tagelang ununterbrochen große Mengen Gas ausgetreten.