Letztes Update:
20221010091826

09:14
10.10.2022
Ein Mitglied der britischen Regierung hat russische Raketenangriffe auf ukrainische Städte als Kriegsverbrechen kritisiert. "Zivilisten anzugreifen, ist eine abscheuliche Tat", twittert Kabinettsmitglied Tom Tugendhat. Der Sicherheits-Staatssekretär betonte, russische Kriegsverbrechen seien ein Beleg des Scheiterns und der Schande. 
Der britische Außenminister James Cleverly nannte die Angriffe "inakzeptabel". "Dies ist eine Demonstration der Schwäche von (Kremlchef Wladimir) Putin, nicht der Stärke", twittert Cleverly. Er habe seinem ukrainischen Kollegen Dmytro Kuleba in einem Telefonat die andauernde britische Unterstützung versichert. Die britische Botschafterin in Kiew, Melinda Simmons, sagte, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien in Sicherheit.

09:02
10.10.2022
Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger verurteilt die Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew. Diese seien "ein neuer Tiefpunkt im russischen Terrorismus gegen die ukrainische Zivilbevölkerung", schreibt die FDP-Politikerin bei Twitter. "Auf diese Bilder kann es nur eine Antwort geben: die entschlossene weitere Unterstützung der Ukraine, gerade durch Waffenlieferungen", fügt sie hinzu.

08:51
10.10.2022
Der Kiewer Bürgermeister Witali Klitschko warnt vor weiteren Raketenangriffen auf die ukrainische Hauptstadt. "Die russischen Terroristen hören nicht auf", schreibt Klitschko bei Telegram. Auch eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur berichtet aus dem Zentrum der Metropole von neuen Explosionen.
Klitschko fordert die Einwohner auf, nicht in die Stadt zu gehen und sich in Notunterkünfte zu begeben. "Nehmen Sie warme Kleidung, Wasser, einen Vorrat an Lebensmitteln und Ladegeräte für Telefone mit", appelliert er. Die U-Bahn befördere derzeit keine Fahrgäste. In Kiew fungieren die Metrostationen als Schutzbunker. Die Notfalldienste der Stadt seien im Einsatz, betonte Klitschko.

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