Letztes Update:
20221008020031

12:26
07.10.2022
Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja gratuliert ihrem Landsmann Ales Bjaljazki zum Friedensnobelpreis. "Das sind großartige Neuigkeiten! Ales Bjaljazki ist der Stolz der Belarussen. Nun ist das auf der ganzen Welt bekannt", schrieb Tichanowskaja in ihrem Telegram-Kanal. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das die beiden gemeinsam zeigt.
Der Preis sei auch ein wichtiges Zeichen der internationalen Unterstützung an die Familie des 60-Jährigen, der bereits seit mehr als einem Jahr in der autoritär geführten Ex-Sowjetrepublik im Gefängnis sitzt. Leider könne Bjaljazki aufgrund seiner Inhaftierung den Preis nicht persönlich in Empfang nehmen, schrieb Tichanowskaja weiter. Bjaljazki war im Juli 2021 festgenommen worden. Zuvor kämpfte er mit der von ihm gegründeten Organisation Wesna viele Jahre lang für Demokratie und Freiheit in seinem Heimatland. 

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11:48
07.10.2022
Die Bundesregierung hat erfreut auf die Entscheidung reagiert, den Friedensnobelpreis an Menschenrechtler aus Belarus, Russland und der Ukraine zu verleihen. Diese Auszeichnung ehre "all jene, die mit enormen Mut und unter hohem Risiko für ihre Rechte und ihre Freiheit kämpfen", twitterte Außenministerin Annalena Baerbock. Auch der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner würdigte die drei Preisträger. Sie engagierten sich gegen die Unterdrückung und das Vorgehen gegen friedliche zivilgesellschaftliche Kräfte.

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