Nach dem Ausschluss russischer Athleten und Athletinnen von internationalen Wettkämpfen wegen Moskaus Krieg gegen die Ukraine
ruft der
Kreml die
Sportverbände im eigenen Land
zum "Kampf" für eine Teilnahme auf. "Unser Spitzensport kann und sollte das Recht haben, an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen, wir müssen dafür kämpfen", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau der Nachrichtenagentur
Interfax zufolge.
Er verwies auf die Entscheidung des
Boxweltverbandes IBA, der
Sportler aus Russland und Belarus inzwischen
wieder zu seinen Wettkämpfen
zugelassen hat. Der
aus Russland stammende Verbandspräsident Umar Kremlew hatte zur Begründung gesagt: "Es ist unser aller Pflicht, Sport und Athleten von der Politik fernzuhalten." Kremlsprecher Peskow sagte dazu: "Das ist bisher ein sehr seltenes Beispiel für einen Verband, der die Interessen unserer Athleten verteidigt."