Verteidigungsministerin Christine Lambrecht sagte in den ARD-"Tagesthemen", man werde in der geplanten Ermittlungsgruppe zu den Lecks in Nord Stream 1 und 2 nicht nur darüber sprechen aufzuklären. Dies sei wichtig. Es gehe aber auch darum, "welchen Schutz können wir bieten und wie können wir uns auch mit der deutschen Marine einbringen".
Dazu werde die Bundesregierung Vorschläge machen. Dabei rede man aber über "sehr, sehr lange Strecken". Nötig sei Unterstützung von vielen, ergänzt Lambrecht. Darum werde die Bundesregierung werben. Deutschland sei bereits heute in der Ostsee sehr wachsam und auch mit der Marine unterwegs. "Deswegen können wir auch beitragen über unsere Erkennung, über unsere Informationen, welche Bewegungen es in diesem Bereich gegeben hat."