Letztes Update:
20220923045306

03:25
23.09.2022
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben rund 160.000 Menschen in Deutschland über das Netzwerk Unterkunft Ukraine Schlafplätze für Kriegsflüchtlinge angeboten. Etwa 49.000 Plätze seien tatsächlich vermittelt worden, teilt das Netzwerk in Berlin mit. 

80 Prozent von denen, die Menschen aus der Ukraine aufgenommen hätten, würden das wieder tun, ermittelt das Dezim-Institut in einer Befragung von 3251 Beteiligten. Frust stiften der Befragung zufolge aber oft bürokratische Hürden.

Wir werden weiter konsequent die Ukraine unterstützen. Gleichzeitig ist klar, es gilt, einen Dritten Weltkrieg zu verhindern. 02:01
23.09.2022
Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil hebt gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland die Bedeutung der Abstimmung Deutschlands mit seinen Partnern hervor.

01:25
23.09.2022
Nach der Teilmobilmachung in Russland machen Politiker aus Koalition und Opposition sich für die erleichterte Aufnahme russischer Kriegsdienstverweigerer und Deserteure in Deutschland stark. Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagt der Rheinischen Post: "Wer sich als Soldat an dem völkerrechtswidrigen und mörderischen Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine nicht beteiligen möchte und deshalb aus Russland flieht, dem muss in Deutschland Asyl gewährt werden."
SPD-Faktionsvize Dirk Wiese sagt der Zeitung, allein die verschärften Strafen, die Menschen bei Entzug der Einberufung drohten, "halte ich bereits nach jetziger Rechtslage für ausreichend als Asylgrund". Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul, sagt den Zeitungen der Funke Mediengruppe, humanitäre Visa müssten jetzt großzügig und umfassend ausgelegt werden. "Das muss auch für Soldaten gelten, die sich offen gegen das Putin-Regime stellen."

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