Letztes Update:
20220909020140

13:36
07.08.2022
Russlands Armee hat eigenen Angaben zufolge tonnenweise Munition zerstört, die Nato-Staaten an die Ukraine geliefert haben. In der südukrainischen Region Mykolajiw sei ein Lager mit insgesamt 45.000 Tonnen Munition getroffen worden, sagt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, heute. 
Unabhängig überprüfen ließ sich das nicht. Konaschenkow berichtete zudem von fünf weiteren Waffenlagern, die angegriffen worden seien - eines davon im besonders schwer umkämpften östlichen Gebiet Donezk.
In Donezk hätten Russlands Luftstreitkräfte zudem die Kleinstadt Bachmut attackiert und dabei bis zu 130 ukrainische Soldaten getötet, heißt es aus Moskau. Auch das ließ sich nicht verifizieren. Bachmut gilt als Eckpfeiler eines Verteidigungswalls, den die ukrainische Armee rund um den Ballungsraum der Großstädte Slowjansk und Kramatorsk aufgebaut hat. Dieser gerät zunehmend unter Druck.

13:12
07.08.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilt mit, er habe bereits EU-Ratspräsident Charles Michel über den jüngsten Angriff auf das Atomkraftwerk Saporischschja informiert - und neue Sanktionen gegen Russland gefordert.

"Russlands nuklearer Terror erfordert eine stärkere Reaktion der internationalen Gemeinschaft: Sanktionen gegen die russische Nuklearindustrie und Kernbrennstoffe", schreibt Selenskyj auf Twitter.

12:30
07.08.2022
Angaben des ukrainischen Generalstabs zufolge verlegt Russland weiter Kriegstechnik ins benachbarte Belarus. Unter anderem im Grenzbereich zum westukrainischen Gebiet Wolhynien würden auf belarussischem Gebiet zusätzliche Kräfte und Ausrüstung zur Luftverteidigung stationiert, teilt der Generalstab in Kiew heute mit. Unabhängig überprüfen ließ sich das zunächst nicht

11:09
07.08.2022
Papst Franziskus begrüßt das Ende der Hafenblockade in der Ukraine und die ersten Getreideausfuhren. Dies zeige, "dass es möglich ist, einen Dialog zu führen und konkrete Ergebnisse zu erzielen, die allen zugute kommen", sagt das Oberhaupt der katholischen Kirche heute vor Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Vergangene Woche war nach einer monatelangen Blockade erstmals wieder ein Schiff mit Getreide aus der Ukraine ausgelaufen. Vier weitere Frachter legten am Wochenende laut türkischen Angaben ab.
Der Papst sieht in der Entwicklung ein "Zeichen der Hoffnung", wie er sagt. "Und ich hoffe von Herzen, dass wir auf diesem Weg die Kämpfe beenden und einen gerechten, dauerhaften Frieden erreichen können."

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