Die beiden
russischen Komiker, die sich zu den
Fake-Videoschalten mit europäischen Bürgermeistern bekannt haben, arbeiten nach eigener Aussage für eine
Internetplattform, die dem russischen Staatskonzern Gazprom gehört. Nach
ARD-Angaben räumten sie in einem Interview ein, sich durch Gelder der Plattform Rutube zu finanzieren, einer russischen Kopie von Youtube. "Wir arbeiten für Rutube und sind Rutube-Botschafter. Also bekommen wir unser Geld von dort", sagte Alexej Stoljarow alias Lexus dem
ARD-Magazin "Kontrast". Rutube gehört seit 2008 zu Gazprom-Media - einem von Russlands Staatskonzern Gazprom gegründeten Medienkonzern.
Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hatte in der letzten Juniwoche per Video mit einer Person gesprochen, die zwar wie der
Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko aussah, aber nicht Klitschko war.