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14:37
24.06.2022
Die gegen die russische Invasion kämpfende Ukraine hat den Export von Atomstrom nach Deutschland zur Gewährleistung der Energiesicherheit angeboten. Das schreibt der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko in einem Gastbeitrag für die "Wirtschaftswoche". Über 50 Prozent der ukrainischen Elektronenergie würden in Atomkraftwerken erzeugt. "Damit kann die Ukraine, die seit dem 16. März ihr Energienetz mit dem Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber synchronisiert hat, zum Outsourcer von Strom für Deutschland werden", erklärt Haluschtschenko.
In der Ukraine werden Atomkraftwerke sowjetischer Bauart mit einer Gesamtkapazität von mehr als 14 Gigawatt betrieben. Sechs Blöcke im größten Atomkraftwerk Europas in Enerhodar bei Saporischschja befinden sich allerdings seit März unter russischer Kontrolle. Der Stromverbrauch im Land ist seit Kriegsbeginn stark zurückgegangen. Aktuell exportiert die Ukraine bereits Strom nach Polen und nach Moldau.

14:03
24.06.2022
Die Bundesregierung will der Ukraine weitere Panzerhaubitzen überlassen. Dazu laufen Gespräche mit den Niederlanden sowie einem weiteren europäischen Partner, wie die dpa aus Kreisen des Verteidigungsministeriums in Berlin erfuhr. Die Ukraine hat bisher sieben Stück der Panzerhaubitze 2000 aus Deutschland erhalten sowie fünf der Waffensysteme aus den Niederlanden.
Aus Kiew war erklärt worden, dass man mit insgesamt 18 Haubitzen - also sechs weiteren Modellen - ein komplettes ukrainisches Artilleriebataillon ausrüsten könne. In Berlin gibt es den festen Willen, die Bitte zu erfüllen, wenn auch Partner liefern, so dass Deutschland drei oder nur zwei weitere Waffensysteme liefern würde, wurde der dpa erklärt.

13:18
24.06.2022
Der Bau einer Pipeline zum geplanten ersten schwimmenden LNG-Terminal in Deutschland kann beginnen. Das niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) hat die entsprechende Genehmigung für das Projekt in Wilhelmshaven erteilt, sagt ein Behördensprecher. Damit solle gewährleistet werden, dass wie beabsichtigt der Terminal Ende des Jahres in Betrieb gehen könne. Die Pipeline ist notwendig, damit das in Wilhelmshaven angelieferte Flüssigerdgas nach seiner Umwandlung in gasförmigen Zustand ins deutsche Gasnetz eingespeist werden kann.

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