Letztes Update:
20220626020127

13:11
24.06.2022
Die Bundesregierung will die Anerkennung beruflicher Kompetenzen von Flüchtlingen in Deutschland beschleunigen. Das machen Bundesinnenministerin Nancy Faeser und Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) nach einem Gespräch mit ukrainischen Geflüchteten in der Berliner Charité deutlich. "Man darf mit den Qualifikationen, die man mitbringt, in Deutschland in seinem Beruf arbeiten", betont Heil. Allerdings gäbe es in den reglementierten Berufen - beispielsweise bei Ärztinnen und Ärzten - ziemlich schwierige Verfahren in der Anerkennung. "Da müssen wir in Deutschland besser und schneller werden", so der SPD-Politiker.  
Nur zwei Prozent der Betriebe in Deutschland haben einer Erhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zufolge bis Ende Mai Geflüchtete aus der Ukraine eingestellt. Die meisten Flüchtlinge seien in der Gastronomie, auf dem Bau und im Handel untergekommen. Das Institut hatte Betriebe im Zeitraum zwischen 2. und 20. Mai befragt. Knapp zwei Drittel der befragten Betriebe hätten angegeben, dass die Qualifizierung der Bewerber für ihre Bedürfnisse ausreichend gewesen sei

12:30
24.06.2022
Italien ist überzeugt, dank seiner jüngsten Maßnahmen auf der Suche nach Alternativen zu russischem Gas eine Energiekrise im kommenden Winter vermeiden zu können. "Die Gefahr ist fast vorbei", sagte Roberto Cingolani, der Minister für den ökologischen Wandel, der Zeitung "La Stampa".
Der parteilose Universitätsprofessor rechnet vor, dass die Gasspeicher des Landes zu 55 Prozent gefüllt seien. Bis Ende des Jahres wird erwartet, dass sie zu 90 Prozent gefüllt sind - dies und das Gas neuer Lieferanten etwa aus Afrika soll Italien dann sicher über den Winter bringen.

12:16
24.06.2022
Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und ihr US-Kollege Antony Blinken wollen gemeinsam mehr gegen die in Folge des Ukraine-Kriegs drohende Hungerkrise unternehmen. "Unsere Botschaft als G7 ist klar. Wir lassen nicht zu, dass der russische Angriffskrieg die Welt in Hunger stürzt. Wir handeln gemeinsam", sagt Baerbock in Berlin bei einem Treffen mit Blinken, der kurz vor dem G7-Gipfel in Elmau an einer internationalen Konferenz der Bundesregierung zur Ernährungssicherheit teilnahm.
Die stärksten Industriestaaten der Welt handelten in einer besonderen Verantwortung, auch wenn sie diese Hungerkrise, die sich durch den russischen Angriffskrieg verschärfe, nicht ausgelöst hätten, sagt Baerbock. In einer Erklärung aller Außenminister der G7-Staaten werden Russland Falschinformationen über die verhängten Sanktionen vorgeworfen: "Alle G7-Sanktionen sehen Ausnahmen vor, damit russische Lebensmittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse auf die Weltmärkte gelangen können."

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