Russland wirft den USA "feindliche Handlungen" vor und kündigt Gegenmaßnahmen angekündigt. Die USA betonten zwar stets ihr Interesse an der Aufrechterhaltung diplomatischer Beziehungen, sagt die Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa. "Auf der anderen Seite kommt man nicht umhin festzustellen, dass solche Äußerungen durch immer feindlichere Handlungen der amerikanischen Seite durchkreuzt werden."Sacharowa behauptet, dass die - zu Moskaus Ärger - vom EU-Land Litauen verhängten Transitbeschränkungen für Russlands Ostsee-Exklave Kaliningrad auf "offensichtliche Anregung und Vorgabe" der USA erlassen worden seien.
Ebenso wie die EU haben auch die USA weitreichende Sanktionen verhängt. Insgesamt gebe es allen Grund zur Annahme, dass die USA "aus einer Position der Stärke heraus" mit Russland zu sprechen versuchten, kritisiert Sacharowa. "Wir werden entsprechende Schlussfolgerungen ziehen und notwendige Maßnahmen ergreifen", sagte sie. Details nennt sie nicht.