Litauens Staatschef Gitanas Nauseda will beim
EU-Gipfel den Streit mit Russland wegen der
Transitbeschränkungen zur Ostsee-Exklave Kaliningrad ansprechen. "Der Präsident wird dieses Thema zur Sprache bringen, weil es ein aktuelles Thema in unserem Leben ist und weil Russland Litauen, das EU-Sanktionen umsetzt, mit einer ganzen Reihe von Vergeltungsmaßnahmen gedroht hat", sagt seine außenpolitische Beraterin der Agentur
BNS in Vilnius.
"Unserer Meinung nach wäre es richtig zu sagen, dass dies eine Angelegenheit der EU ist – nicht Litauens, sondern der EU als Ganzes. Und dass die EU solidarisch ist, wenn es um die Umsetzung der Sanktionen geht", sagt Nausedas Beraterin vor einem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel.