Letztes Update:
20220620202232

20:20
20.06.2022
Im Osten des Landes beklagt die Ukraine weitere zivile Todesopfer. Im Gebiet Donezk seien drei Menschen durch russischen Beschuss getötet worden, teilt Gouverneur Pawlo Kyrylenko auf Telegram mit, zwei weitere wurden demnach verletzt. Auch der Beschuss auf die ostukrainische Großstadt Charkiw hält an. Dort seien ebenfalls drei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden, schreibt Gouverneur Oleh Synjehubow auf Telegram. In der Region Sumy soll nach Angaben des dortigen Gouverneurs, Dmytro Schywyzkyj, eine Zivilperson getötet und eine weitere verletzt worden sein. 
Auch in Odessa soll es mehrere Verletzte gegeben haben. Dort und in anderen Regionen im Süden der Ukraine griffen russische Truppen nach Angaben der ukrainischen Agentur Interfax sowie der Online-Zeitung Ukrajinska Prawda innerhalb von drei Stunden 14 Mal mit Raketen an.

20:12
20.06.2022
Der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger fordert die Bundesregierung auf, die letzte Eskalationsstufe des Notfallplans Gas auszurufen. "Das Prinzip Hoffnung reicht nicht mehr aus, wir brauchen jetzt die Notfallstufe des Energiesicherungsgesetzes", sagt Aiwanger laut einer Mitteilung des bayerischen Wirtschaftsministeriums. "Das würde der Bundesregierung deutlich mehr Möglichkeiten geben, politisch in die kritische Versorgungslage einzugreifen."
Für den Fall eines russischen Gas-Lieferstopps sorgt der Notfallplan Gas vor, der drei Stufen hat. Die erste, die Frühwarnstufe, wurde von der Bundesregierung bereits ausgerufen. In der letzten, der Notfallstufe, müsste der Staat einschreiten. Möglich wäre dann die Abschaltung von Industriekunden. Private Haushalte dagegen sind geschützt.

19:37
20.06.2022
Die ukrainischen Journalisten Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka sind mit dem Freiheitspreis der Deutschen Welle (DW) ausgezeichnet worden. Sie nahmen den Preis "DW Freedom of Speech Award" für ihre Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine in Bonn im Kontext einer internationalen Medienkonferenz entgegen.
Den Freiheitspreis gibt es seit 2015. Damit werden Personen oder Initiativen für ihre herausragende Förderung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit ausgezeichnet. AP-Journalist und Autor Chernov und der freischaffende Fotojournalist Maloletka stammen aus der Ostukraine.

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