Letztes Update:
20220617112223

11:03
17.06.2022
Seit Kriegsbeginn im Februar sind in der Ukraine russischen Angaben zufolge knapp 2000 ausländische Kämpfer getötet worden. "Insgesamt umfassen unsere Listen (...) Söldner und Waffenspezialisten aus 64 Ländern", sagt der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow. Die meisten getöteten Kämpfer stammten demnach aus Polen, den USA, Kanada und Großbritannien. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben nicht.
Die Ukraine hatte vor einigen Tagen mitgeteilt, es kämpften inzwischen Freiwillige aus rund 55 Staaten - darunter auch aus Deutschland - an ihrer Seite gegen die russischen Truppen. Anfang Juni hatte die als staatliche Stelle eingerichtete Legion erstmals auch den Tod eines Deutschen bestätigt, der bei den Gefechten gestorben war.

10:55
17.06.2022
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagt zum Vorschlag über einen EU-Beitrittskandidatenstatus für die Ukraine: "Die Ukraine verdient eine europäische Perspektive." Nach Auffassung der Kommission habe das Land deutlich das Bestreben und Engagement zum Ausdruck gebracht, den europäischen Werten und Standards gerecht zu werden. Man wolle es ihnen ermöglichen, den europäischen Traum zu leben.

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10:52
17.06.2022
Der nächste Eurovision Song Contest (ESC) findet wegen des russischen Angriffskriegs nicht beim diesjährigen Sieger Ukraine statt. Das teilt die Europäische Rundfunkunion (EBU) in Genf mit. Stattdessen wolle man Gespräche mit der BBC führen, ob der ESC 2023 in Großbritannien ausgerichtet werden könne. Auch der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bestätigt die Entscheidung der EBU.
Die ukrainische Band Kalush Orchestra hatte Mitte Mai mit dem Hiphop-Lied "Stefania" den 66. ESC im italienischen Turin gewonnen, womit ihr Land der ESC-Tradition zufolge als Gastgeber des Wettbewerbs im Folgejahr gesetzt gewesen wäre. Vor allem bei den Zuschauerwertungen aus ganz Europa hatte die Band klar vorne gelegen. Russland war wegen des Kriegs vom ESC ausgeschlossen gewesen. 

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