Der ukrainische
Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk sieht einen möglichen EU-Beitrittskandidatenstatus für sein Land als Ansporn für weitere Reformen. Der 46-Jährige warb
im Straßburger Europaparlament dafür, der Ukraine die Perspektive auf einen EU-Beitritt zu gewähren und den Ukrainern die Hoffnung darauf nicht zu nehmen. Er könne den Abgeordneten versichern, dass diese Botschaft Ansporn für sein Land wäre, schnell weitere Reformen voranzutreiben, sagte Stefantschuk der Parlamentsübersetzung zufolge. Es sei wichtig, dass die Ukraine diesen Ansporn von dem EU-Gipfel am 23. und 24. Juni erhalte.
Stefantschuk wurde am Mittwoch mit langem Applaus von den Abgeordneten in Straßburg empfangen.