Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sieht für die angestrebte Versorgungssicherheit bei einem Öl-Embargo gegen Russland noch Hürden. Die Bundesregierung und die Ministerpräsidentenkonferenz seien sich einig, "dass Energiesicherheit gewährleistet sein muss in allen Teilen Deutschlands zu jeder Zeit", sagt der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.
"Das ist die große Herausforderung, vor der die Bundesebene steht - gerade jetzt im Bereich der Treibstoffversorgung mit dem Öl-Embargo, das ja Anfang kommenden Jahres in Kraft treten soll. Da muss noch viel Arbeit geleistet werden." Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten sich wegen des Ukraine-Kriegs darauf verständigt, dass die EU kein Tankeröl mehr einführt. Rohöl über Pipelines darf demnach fließen, aber die Bundesregierung will auch diesen Import beenden.