Letztes Update:
20220603063012

06:29
03.06.2022
Das ukrainische Militär hält nach eigenen Angaben weiter Stellungen in der schwer umkämpften Großstadt Sjewjerodonezk, dem Verwaltungszentrum der Region Luhansk im Osten der Ukraine. "Im Zentrum von Sjewjerodonezk halten die Kämpfe an", teilt der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht mit. Der Feind beschieße die ukrainischen Stellungen in der Stadt, in den Vororten Boriwsk und Ustyniwka sowie in der Zwillingsstadt Lyssytschansk, die mit Sjewjerodonezk einen Ballungsraum bildet.
Zudem berichtet der Generalstab von Luftangriffen auf die Ortschaft Myrna Dolyna und erfolglosen Erstürmungsversuchen der städtischen Siedlungen Metjolkine und Bilohoriwka in unmittelbarer Nähe von Sjewjerodonezk. Auch der Versuch, durch Angriffe im Raum Bachmut den Ballungsraum weiter westlich von den Versorgungslinien abzuschneiden, ist nach Angaben aus Kiew bislang gescheitert.

06:10
03.06.2022
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Frank Bsirske hat sein Nein zum 100 Milliarden schweren Sondervermögen für die Bundeswehr und die damit verbundene Grundgesetzänderung bekräftigt. "Meine Entscheidung ist klar, die heißt Nein", sagt Bsirske im Deutschlandfunk. Er wende sich gegen eine "haushaltspolitische Vorfahrtsregel für Rüstungsvorhaben". "Ich finde, das ist abstrus". Er teile hier die Mehrheitsmeinung seiner Partei und Fraktion nicht.
Der Ex-Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi befürchtet eine Schieflage zwischen Ausgaben zur Sicherheit allgemein und für Soziales. Er wolle beides nicht gegeneinander ausspielen, sehe aber die Balance nicht gewährleistet. Es drohe eine Situation, in der die Finanzierung anderer wichtiger Reformen infrage gestellt sei. 

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05:47
03.06.2022
Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Andrij Melnyk, hat erneut eine zügige Lieferung der von Deutschland zugesagten Waffen angemahnt. Er sei zufrieden mit der jüngsten Ankündigung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Waffen wie das Luftabwehrsystem Iris-T in die Ukraine zu schicken, sagt Melynk im ZDF-"Morgenmagazin".
"Aber wenn wir ehrlich sind, 100 Tage Krieg, bis heute wurde noch kein einziges schweres Gerät in die Ukraine geliefert aus Deutschland." Die ersten Waffen würden wahrscheinlich erst Ende Juni ankommen. "Sie sehen, wie brenzlich die Lage ist."

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