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09:25
02.06.2022
Der Vorstandsvorsitzende des Rüstungskonzerns Rheinmetall, Armin Papperger, erwartet mit der gestiegenen Nachfrage nach Rüstungsgütern einen deutlichen Umsatzschub. "Über die kommenden Jahre sollte eine Wachstumsrate von 20 Prozent möglich sein", sagte Papperger dem "Handelsblatt". Der Umsatz mit Produkten aus dem Verteidigungsbereich solle auf über zehn Milliarden Euro steigen. Dies wäre mehr als eine Verdoppelung.

Unter anderem liefert Rheinmetall nach eigenen Angaben mehreren Nato-Kunden in den kommenden beiden Jahren für insgesamt 20 Millionen Euro Schützenpanzer-Munition des Kalibers 35 Millimeter.

09:12
02.06.2022
Für die Unterstützung der Gaspipeline Nord Stream 2 sollte aus Sicht von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nicht allein Mecklenburg-Vorpommern verantwortlich gemacht werden. "Alle Bundesregierungen haben auf Nord Stream 2 gesetzt", sagte die SPD-Politikerin im Interview mit dem ZDF-Morgenmagazin. Das Land habe dies - da die deutsch-russische Pipeline in Vorpommern anlandet - umgesetzt. 
Schwesig findet es nicht richtig, die Verantwortung für das im Zuge des Kriegs in der Ukraine gestoppte Energie-Projekt allein Mecklenburg-Vorpommern anzulasten, während sich große Teile Deutschlands weiter von Gas aus der Schwesterpipeline Nord Stream 1 versorgen lassen, die ebenfalls im vorpommerschen Lubmin deutschen Boden erreicht. An Schwesigs Haltung zur Pipeline und an der umstrittenen Umweltstiftung MV hatte es zuletzt immer wieder scharfe Kritik gegeben.

08:52
02.06.2022
Hilfsorganisationen warnen in der Folge des Kriegs vor verschärften Hungerkrisen. Die Entwicklungspolitik sei gefordert, auf das fatale Zusammenspiel von Kriegen, den Folgen der Covid-19-Pandemie, den Auswirkungen des Klimawandels und der sich zuspitzenden Hungerkatastrophe mit konkreten Hilfsmaßnahmen zu reagieren, fordern die Welthungerhilfe und das Kinderhilfswerk terre des hommes. Die internationale Gemeinschaft stehe vor der Herausforderung einer globalen Systemkrise.
"Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich eine Hungerkrise wie 2007/2008 mit knapp einer Milliarde Hungernden auf der Welt wiederholt. Die globale Ernährungssicherheit sollte höchste politische Priorität haben", teilt Mathias Mogge, Generalsekretär der Welthungerhilfe, mit. Die Bundesregierung müsse gemeinsam mit den G7-Staaten insgesamt 14 Milliarden US-Dollar pro Jahr zusätzlich für Ernährungssicherung bereitstellen.

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