Letztes Update:
20220601020453

08:22
31.05.2022
Das geplante Sondervermögen für die Bundeswehr reicht nach Einschätzung des Reservistenverbandes nicht aus, um den Investitionsbedarf der Truppe zu decken. Nach der jahrelangen Vernachlässigung schätze er, dass acht bis zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit deutlich über 300 Milliarden Euro in die Verteidigung investiert werden müssten, sagt Verbandspräsident Patrick Sensburg dem Handelsblatt. "Das ist der Investitionsstau, den es zurzeit in der Bundeswehr gibt, wenn wir wieder eine leistungsfähige Truppe haben wollen."

07:56
31.05.2022
Die prorussischen Separatisten im Gebiet Donezk im Osten der Ukraine haben mehrere Handelsschiffe beschlagnahmt, die im Hafen von Mariupol liegen. "Ein Teil der Schiffe kommt unter die Rechtshoheit der Donezker Volksrepublik", zitiert die Agentur Interfax Separatistenführer Denis Puschilin. Die Schiffe würden umbenannt und Teil einer neu entstehenden Handelsflotte der Republik.
Ein erstes Schiff mit einer Ladung von 2500 Tonnen Metall sei in die russische Millionenstadt Rostow-am-Don geschickt worden, so Puschilin. Die Ukraine hatte die Verschiffung des Metalls als "Plünderei" bezeichnet. Kiew wirft Moskau und verbündeten Separatisten den Diebstahl strategisch wichtiger Güter vor. So sollen auch bis zu 500.000 Tonnen an Getreide aus den besetzten Gebieten in der Ukraine nach Russland verfrachtet worden sein.

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07:43
31.05.2022
Die Bürgermeisterin von Schwedt, Annekathrin Hoppe (SPD), sagt im Bayerischen Rundfunk zum Öl-Embargo-Kompromiss: "Die Möglichkeiten, die jetzt seit der letzten Nacht für Deutschland bestehen, die könnte man, wenn man sie nutzt, auch in Schwedt dafür nutzen, dass wir einen längeren Übergangszeitraum für den Ausstieg aus der Rohölverarbeitung haben." Sollte sich Deutschland entschließen, sich trotzdem von russischem Öl zu lösen, dann brauche Schwedt natürlich Alternativen.
In brandenburgischen Schwedt liegt die Raffinerie PCK, die mehrheitlich der deutschen Tochter des russischen Staatskonzerns Rosneft gehört und bislang in erster Linie russisches Öl aus der Druschba-Pipeline verarbeitet.

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