Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine haben mit der Tötung dreier gefangen genommener Ausländer gedroht, die aufseiten der Ukraine gekämpft haben sollen. Demnach sind "Ermittlungen" gegen zwei Briten und einen Marokkaner abgeschlossen worden. "Gegen die Angeklagten kann unter Berücksichtigung des Kriegsrechts die Höchststrafe - die Todesstrafe - verhängt werden", sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft der Separatisten der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Auch die russische Führung hatte ausländischen Kämpfern mit harten Strafen gedroht, wenn sie gefangen genommen würden. Sie würden nicht als Soldaten gelten, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. In Russland gibt es keine Todesstrafe. Sie gilt aber in den prorussischen Separatistengebieten.