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20220526165651
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16:55
26.05.2022
UPDATE | Russland ruft angesichts der in der Ukraine blockierten Getreideexporte den Westen erneut zu einer Aufhebung der Sanktionen auf. Russland sei bereit, durch den Transport von Getreide und Dünger einen großen Beitrag zu leisten für die Überwindung der Lebensmittelkrise - "unter der Bedingung eines Endes der politisch motivierten Beschränkungen seitens des Westens". Das sagte Russlands Präsident Wladimir Putin nach Kremlangaben bei einem Telefonat mit dem italienischen Regierungschef Mario Draghi.
Zuvor hatte auch Kremlsprecher Dmitri Peskow gesagt, die Getreideexporte aus der Ukraine könnten wieder laufen, wenn die Sanktionen gegen Russland aufgehoben würden. Der Westen hatte Russland mit einer Vielzahl von Handelssanktionen belegt, die der Wirtschaft zusetzen. Russland und die Ukraine sind große Getreideexporteure mit einer wichtigen Rolle für die Welternährung.

13:12
26.05.2022
Die Haltung der Kirche zum russischen Angriff auf die Ukraine stößt beim Katholikentag in Stuttgart auf Kritik. Die Theologin Regina Elsner wirft Papst Franziskus Zögerlichkeit vor. "Der Papst traut sich nicht, in die Ukraine zu reisen", sagt Elsner und vertritt die Ansicht, der Papst nehme damit Rücksicht auf die Russisch-Orthodoxe Kirche. Diese unterstütze den Krieg gegen die Ukraine und missbrauche zudem zynisch die Ökumene, die eigentlich das Ziel der Versöhnung habe, so Elsner. "Wir müssen überprüfen, mit wem wir dort künftig sprechen."

12:29
26.05.2022
Die ukrainischen Kämpfer, die kürzlich in Mariupol in russische Kriegsgefangenschaft geraten sind, werden weiter im von prorussischen Separatisten kontrollierten Donbass festgehalten. Bis zum vergangenen Wochenende haben sich mehr als 2400 Verteidiger der Hafenstadt Mariupol, die im Donezker Gebiet liegt, ergeben. Zuvor hatten sie sich wochenlang im belagerten Stahlwerk Azovstal verschanzt.
Die Ukraine hofft darauf, dass die Männer und Frauen im Zuge eines Gefangenenaustauschs freikommen können - auch, weil die Separatisten in der selbst ernannten Volksrepublik Donzek bereits vor Jahren die Todesstrafe eingeführt haben. Moskau hat bezüglich eines möglichen Austauschs bislang aber noch keine Entscheidung verkündet.

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