Linken-Politiker Martin Schirdewan verlangt mit Blick auf Russlands Ukraine-Krieg eine Sondersteuer für Konzerne mit besonders hohen Gewinnen. Die Bundesregierung müsse einen Energiepreisdeckel sowie ein Verbot der Spekulation mit Nahrungsmitteln durchsetzen, sagt Schirdewan im ARD-"Morgenmagazin".
"Um das zu finanzieren, fordern wir die Einführung einer Krisengewinnsteuer auf die exorbitanten Übergewinne, die große Energiekonzerne, aber perspektivisch auch Rüstungskonzerne erzielen werden." Der 46-jährige Europapolitiker will neuer Chef der Linken werden und stellt sich Ende Juni zur Wahl.