Die deutsche Ärzteschaft hat russische Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen im Krieg in der Ukraine verurteilt und den Medizinern des Landes Solidarität zugesichert. Ärztepräsident Klaus Reinhardt sagte beim Deutschen Ärztetag in Bremen, die Gedanken seien bei den Kolleginnen und Kollegen, die im Kriegsgebiet ihr Leben aufs Spiel setzten, um anderen zu helfen. Die Angriffe der russischen Armee kosteten zahllose Menschenleben und verursachten unvorstellbares menschliches Leid in der Zivilbevölkerung.
Bei einem Portal der Bundesärztekammer zur Vor-Ort-Unterstützung in der Ukraine und der Flüchtlingsversorgung in Nachbarstaaten hätten sich mehr als 1600 Ärztinnen und Ärzte registriert. "Das zeigt die Solidarität in der Ärzteschaft mit den Menschen in der Ukraine", sagte Reinhardt.