Bundeswirtschaftsminister
Robert Habeck sieht ein
Öl-Embargo gegen Russland nach eigenen Worten
"in greifbarer Nähe". Es gebe nur noch wenige Staaten, die Probleme anmeldeten - vor allem Ungarn, sagte der Vizekanzler im
ZDF-"Heute Journal". Man könne hier Rücksicht nehmen. Dann müsse aber auch in Ungarn "was passieren". Habeck fügte hinzu: "Also ich denke, innerhalb von wenigen Tagen werden wir da auch den Durchbruch erzielen."
Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine den Import von russischem Rohöl
in sechs Monaten zu beenden. Als Kompromiss schlägt die Kommission vor, Ungarn
mehr Zeit einzuräumen. Der Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban geht der Vorschlag nicht weit genug.