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Genug ist genug! 15:19
23.05.2022
Der Botschaftsrat auf LinkedIn

14:44
23.05.2022
Die weltgrößte Café-Kette Starbucks will sich angesichts des Krieges gegen die Ukraine nach rund 15 Jahren komplett aus Russland zurückziehen. Der Konzern kündigte an, seine Geschäfte in dem Land dauerhaft zu schließen und seine Markenpräsenz dort aufzugeben. Starbucks hatte den Betrieb in Russland bereits im März aus Protest gegen den Einmarsch in die Ukraine ausgesetzt.
Die Kette ist seit 2007 in Russland vertreten und hatte dort zuletzt rund 130 Filialen mit etwa 2000 Mitarbeitern. Die Beschäftigten will Starbucks nach eigenen Angaben für sechs Monate weiterbezahlen und sie bei der Suche nach neuen Jobs unterstützen. Zum konkreten Zeitplan und Ablauf des Rückzugs aus Russland sowie zu den finanziellen Details machte der Konzern zunächst keine Angaben.

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14:12
23.05.2022
Die angespannte Lage auf den Agrarmärkten infolge des russischen Krieges gegen die Ukraine dürfte aus Sicht des Deutschen Bauernverbands noch monatelang anhalten. Es sei davon auszugehen, dass die kritische Versorgungssituation bis weit ins kommende Jahr und über die Ernte 2023 hinausreichen werde, sagt der stellvertretende Generalsekretär Udo Hemmerling. Die Ernährungswirtschaft komme nicht umhin, höhere Preise weiterzugeben. Daher werde es auch zu weiteren Preiserhöhungen für die Verbraucher kommen.
Vor allem die Versorgung mit Düngemitteln und Gas seien kritische Faktoren. Dafür sei Russland bisher ein großer Lieferant gewesen. Konkret fordert der Verband unter anderem zinsfreie Kredite vor allem zum Kauf von Dünge- und Futtermitteln sowie für Treibstoff. Bei den Düngerpreisen sollten Wettbewerbshüter genauer hinschauen. Unbedingt vermieden werden müsse eine Unterbrechung der Gasversorgung beispielsweise in Bäckereien, Schlachthöfen oder Molkereien. Gas zum Heizen brauche man auch für Ferkelställe.

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