Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert den Kurs der Bundesregierung bei der Lieferung von schweren Waffen an die von Russland angegriffene Ukraine massiv. Er warf Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Abend in der ARD-Talksendung "Anne Will" Zögerlichkeit und ein Spiel auf Zeit vor. "Die deutsche Industrie hat bereits am 28. Februar deutlich gemacht, dass sie sehr rasch um die 100 Leopard und um die 100 Marder ertüchtigen könnte. Bis heute kein Auftrag."
Auf die Frage, warum der Kanzler dies nicht mache, sagte Kiesewetter: "Ich denke, er spielt auf Zeit." Der CDU-Politiker ergänzte: "Je länger dieser Krieg dauert und wir nicht liefern, umso schwieriger wird es für die Ukraine. Umso lauter werden die Worte nach einem Waffenstillstand, das heißt ein Einfrieren des Gewinns der Russen."